Lesung: Namibias Kinder- Lebensbedingungen und Lebenskräfte in der Krisengesellschaft

Nr. G8298 | Frei:

Seminarleitung Dr. Michaela Fink

Kategorie Gesellschaft, Politik und Wirtschaft

Ort Gießen

Termin 04.02.21, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Entgelt entgeltfrei

Art Lesung

 

Die extremen Unterschiede zwischen Arm und Reich gehen in Namibia mit einer Verschlechterung der Lebenslage vieler Kinder einher, die schutz- und obdachlos in großer Armut leben. Wie sieht der Alltag dieser Kinder im ländlichen Norden und in den urbanen Blechhüttensiedlungen Windhoeks aus?
Michaela Fink und Reimer Gronemeyer sind Gesellschaftswissenschaftler*innen an der Universität Gießen. Beide haben sich auf die Suche gemacht und mit betroffenen Kindern und den sie unterstützenden zivilgesellschaftlichen Initiativen in Namibia gesprochen und darüber ein Buch geschrieben. Die berührenden, bewegenden, aber auch spannenden Erzählungen zeigen auf, dass bei vielen Kindern trotz widrigster Lebensumstände bemerkenswerte Lebenskräfte wirken und sie Wege finden, dieses Leben zu meistern.

Zielgruppe: Alle sind willkommen!

Seminarleitung: Michaela Fink (Dr. phil.), geb. 1973, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. In den vergangenen Jahren hat sie in einem DFG-Projekt zum Thema Waisen und gefährdete Kinder in Namibia geforscht. Sie engagiert sich seit vielen Jahren im Vorstand des gemeinnützigen Vereins ›Pallium‹ in Gießen, der soziale Projekte in Namibia unterstützt. In Malawi hat sie im Auftrag der GIZ an einer Studie zum Problem der Mangelernährung mitgearbeitet. Gegenwärtig forscht sie in einem BMZ-geförderten Projekt zu den Lebenslagen von Frauen in Äthiopiens Textilindustrie.