Stadtrundgang "gießen postkolonial"

Nr. D7392 | Frei:

Seminarleitung Johann Erdmann

Kategorie Demokratische Bildung

Ort Gießen

Termin 16.06.20, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Entgelt 10 €

5 € Mitglieder GEW

0 € Studierende

Art Exkursion

 

"Postkolonial?" "Äh, Kolonialismus! - Das ist doch lang vorbei!"
Solche Aussagen sind nicht selten. Wie gegenwärtig, lokal vor Ort präsent und reinszeniert die koloniale Vergangenheit ist und damit Teil der Gegenwartskultur, das erfahren die Interessierten bei einem Spaziergang durch die Stadt. Organisiert, er- und überarbeitet von "giessen postkolonial". Mittels eines lokalen Zuganges zu (post-)kolonialen Spuren im giessener Stadtraum sollen historisch gewachsene und immer noch vorhandene Machtasymmetrien sichtbar gemacht werden. Exemplarisch dienen dazu vereinzelte Ereignisse, Orte und Personen, die für eine (Nicht-)Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit stehen. Dabei wird klar, dass das Thema des (Post-)Kolonialismus unsere Lebensrealitäten und Identitäten unmittelbar beeinflusst. Durch einen interaktiven Prozess, können die Dimensionen des Themenkomplexes erlernt und die eigene Stellung in der Gesellschaft reflektiert werden. Ziel ist es damit, ein Bewusstsein für (post-)koloniale Verhältnisse zu erlangen und das Thema als hochaktuell und nicht als abgeschlossen zu betrachten.

Zielgruppe: Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter_innen, päd. Fachkräfte, Interessierte

Exkursionleitung: Die Initiative "giessen postkolonial" befasst sich mit den Spuren des Kolonialismus im giessener Stadtraum. Ziel ist es die Auswirkungen des Kolonialismus kritisch auf die Gegenwart hin zu untersuchen und historisch gewachsene Ungleichheiten zu verstehen.