Junge Geflüchtete in Schule und Jugendhilfe

Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen

Nr. B7538 | Frei:

Seminarleitung Martin Gleiß

Kategorie Arbeitsplatz Schule

Ort Frankfurt

Termin 26.08.20, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Entgelt 72 €

45 € Mitglieder GEW

Art Seminar

 

Junge Menschen mit Fluchterfahrungen gehören zu einem Personenkreis, der unter besonderen multiplen Belastungen leidet. Abgesehen von der ohnehin schon schwierigen Phase der Kindheit und Jugend (Pubertät, etc.) spielen auch andere Faktoren, wie Traumatisierung, Entwurzelung, eine mögliche Parentifizierung sowie die Herausforderungen einer fremden Kultur und Sprache, eine gewichtige Rolle. Nicht selten hat eine solche Kombination negative Auswirkungen auf die soziale und schulische Entwicklung oder sogar Identitätskrisen zur Folge.
Neben mehreren theoretischen Impulsen zur Vorstellung des Problemfeldes wird es genügend Raum für einen fachlichen Austausch bzgl. Fragen und Erwartungen geben. Weiterhin sind alle Teilnehmer_innen dazu eingeladen Beispiele aus der Praxis einzubringen, um diese im Rahmen einer kleinen Fallbesprechung zu beleuchten.

Zielgruppe: Lehrkräfte, Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen, alle pädagogisch Tätigen

Seminarleitung: Martin Gleiß, M.A. Erziehungswissenschaften, arbeitete mehrere Jahre u.a. auch in leitender Funktion in der vollstationären Kinder- und Jugendhilfe im Bereich Flucht und Migration. Derzeit ist er für das Jugendamt des Landkreises Aschaffenburg tätig und koordiniert dort Maßnahmen im Rahmen der Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII.