Unterrichtsstörungen: Möglichkeiten und Chancen der Prävention und Intervention

Nr. B7247 | Frei:

Seminarleitung Thomas Klaffke

Kategorie Arbeitsplatz Schule

Ort Darmstadt

Termin 30.03.20, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Entgelt 68 €

42 € Mitglieder GEW

Art Seminar

 

Unterrichtsstörungen sind für Lehrkräfte physisch und psychisch oft sehr belastend. Sie führen dazu, dass die Ziele des Unterrichts nicht oder nur teilweise erreicht werden können. Ursachen liegen oft im Verhalten der Schülerinnen und Schüler, aber auch das Agieren der Lehrkräfte und ein wenig motivierender Unterricht können die Quelle solcher Störungen sein. Lehrerinnen und Lehrer werden in ihrer Ausbildung oft nur unzureichend auf den Umgang mit Störungen vorbereitet. Daher ist es wichtig, dass Lehrkräfte ihre Ressourcen zur Prävention von Störungen erschließen: einen aktivierenden und auf Partizipation hin orientierten Unterricht; eine von Anerkennung und Wertschätzung geprägte Beziehung zu den Lernenden bei Wahrnehmung und Wahrung klarer persönlicher Grenzen; eine professionelle Selbstkompetenz, die u.a. durch bewussten Einsatz von Körpersprache und nonverbale Kommunikation zu mehr Präsenz zu einer persönlichen Autorität führen kann; eine Klassenführung mit Methoden des Classroom Managements, mit der ein Maximum von Lernzeit gesichert wird; und schließlich die Zusammenarbeit der Fachleute im System Schule. Die Fortbildung vermittelt darüber hinaus ein Handlungsrepertoire sowohl für niederschwellige Maßnahmen als auch für den Umgang mit schwerwiegenden Störungen und Konflikten in der Klasse. Hierzu werden zahlreiche Instrumente und praktische Hilfen angeboten.

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulstufen und Schularten

Seminarleitung: Thomas Klaffke, Haupt-und Realschullehrer, mehr als 20 Jahre Schulleiter an einer Grund-, Haupt-und Realschule, systemischer Berater an Pädagogischen Einrichtungen, Fortbildner, Autor und Mit-Herausgeber der Zeitschriften "Lernende Schule" (2001-2017) und "Klasse leiten".