Schulklassengespräche mit Sandra Hammamy

Sterben und Überleben von Flüchtlingen im Mittelmeer

7.12.2018, 10.30 bis 12.30 Uhr, Frankfurt

Die Fortbildung richtet sich an Schulklassen und einzelne Lehrkräfte, die die europäische Flüchtlingspolitk im Unterricht behandeln.

Das zentrale Mittelmeer ist die tödlichste Grenze der Welt. Die europäische Politik nutzt das Sterben, um Flüchtende abzuschrecken und tut nichts für eine humanitäre Lösung der Krise auf dem Mittelmeer.

2016 markiert mit mehr als 4.600 Toten und Vermissten einen traurigen Rekord. Demgegenüber steht eine zivilgesellschaftliche Rettungsflotte, die unermüdlich Leben rettet, wo Staaten und Politik versagen. Darüber berichtet die Referentin, die als Mit-Organisatorin des gemeinnützigen Vereins "Sea Watch" dessen Arbeit bei mehreren Einsätzen begleitete.

Interview mit Sandra Hammamy, Sea Watch

Für die E&W sprach Carmen Ludwig, lea bildungsgesellschaft der GEW Hessen, mit Sandra Hammamy.

„Lieber tot als in Europa“ (zum Interview auf der GEW-Bundesseite gew.de)

„Wir tun nichts Anderes, als Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Und das ist eigentlich eine staatliche Aufgabe“, sagt Politikwissenschaftlerin Sandra Hammamy. Bei der Nichtregierungsorganisation Sea-Watch hilft sie Flüchtlingen in Seenot.

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