Thema:
Viele Jugendliche mit Migrationshintergrund meistern täglich den Spagat zwischen verschiedenen Kulturen. Im Rahmen der Fortbildung werden nach einer Einführung in die Identitätsentwicklung bei Jugendlichen Wege aufgezeigt, die Identität dieser Jugendlichen zu fördern und bei einer Entwicklung eines positiven Selbstbildes zu unterstützen, ohne sie zu zwingen, eine Seite einzunehmen. Durch einen tieferen Einblick in die gedanklichen Welten Jugendlicher mit Migrationshintergrund wird die Grundlage für Selbstreflexion und Austausch geschaffen sowie Hilfsmittel an die Hand gegeben, um in beruflichen Handlungssituationen identitätsfördernd handeln zu können und Migrationsgeschichte als Ressource zu betrachten.
Zielgruppe: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte
Leitung: Sophia Farroukh arbeitet als Lehrkraft für Englisch und Politik und Wirtschaft an einem hessischen Gymnasium. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit hat sie sich tiefergehend mit der Identitätsentwicklung von Jugendlichen beschäftigt und neben entwicklungspsychologischen Grundlagen auch die Konsequenzen für schulische und politische Bildung erforscht. Neben der pädagogischen Praxis informieren Erfahrungen in der Antidiskriminierungsarbeit und Selbstorganisationen von migrantischen Jugendlichen ihre Arbeit und Fortbildungen