Mit lea und DGB Bildungswerk Hessen nach Südafrika

24. März bis 7. April 2018

24 Jahre nach dem Ende der Apartheid: Politischer und sozialer Wandel in Südafrika? 

Südafrika ist auch 24 Jahre nach Ende der Apartheid ein sozial zutiefst gespaltenes Land. Dies ist eine Folge der Kolonialisierung und des über vierzig Jahre währenden rassistischen Systems der Apartheid, aber auch von der fehlenden Umsetzung des Versprechens ‚ A better life for all’ des African National Congress (ANC) mit dem Beginn der Demokratisierung.

Zum besseren Verständnis der Situation wollen wir uns in dem Bildungsurlaub mit der wechselvollen Geschichte und Gegenwart des Landes auseinandersetzen. Zentrale Themen sind hierbei Kolonialismus, Apartheid, aber auch der Widerstand gegen das Apartheidregime. In Zeiten steigender Proteste von verschiedenen Bevölkerungsgruppen interessieren uns die Ursachen für die soziale Krise im Land und ihre Wirkung. Gewerkschaftliche Herausforderungen, Kämpfe um Arbeitsbedingungen, Wohnraum sowie die Frage von ökologischer Nachhaltigkeit bieten einen Einblick in die aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen.

Die räumlichen Schwerpunkte unseres Aufenthalts bilden Johannesburg und Kapstadt.

Organisiert und begleitet wird die Bildungsreise von Simone Claar und Carmen Ludwig. Beide haben in Südafrika gelebt und geforscht. Simone Claar arbeitet an der Universität Kassel und hat zu südafrikanischen Klassenverhältnissen promoviert. Carmen Ludwig ist Geschäftsführerin von lea und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Gießen. Ihre Promotion befasste sich mit der südafrikanischen Gewerkschaftsbewegung.

Die Bildungsreise wird in Kooperation von lea bildungsgesellschaft und dem DGB Bildungswerk Hessen e.V. durchgeführt. Für die erste Woche der Reise ist die Anerkennung als Bildungsurlaub beantragt.

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